Heda Wandersmann!

Beginne deine Reise hier am südlichen Eingang zur Stadt.


Das Neuthor, war ehemals überbaut und von einem Feldhüter bewohnt. Im Jahre 1784 wurde es abgetragen und weiter hinausgerückt.

Es begrenzte einst vor dem Löbderthor die Vorstadt einst genannt " Zweifelsbach, auch Zwifelbach und Zwiebelbach, von dero darbey gebaueten Zwiebeln" jetzt aber Löbdervorstadt gehiessen. Hier lagen die Nuwengasse, Merkilsgasse, Voitisgasse und Grechegasse.

Die Namen klingen dir vertraut? Nein? Vielleicht so: Nuwengasse -Neugasse oder Grechegasse - Grietgasse?

Die beiden anderen Namen verschluckte die Zeit ebenso wie das Torhaus zur Vorstadt, es verschwand wohl in der Mitte der 1910'er Jahre bei der Neugestaltung der Platzes.

An der Stelle des  heutigen Phyletischen Museums befand sich der sogenannte Zimmerplatz.

Zu diesem Holzplatz wurden geflößte Stämme gebracht, mit Hilfe eines kleinen Kanals, der neben der Leutra von der Saale abzweigte, oder über die kleine Straße die auf der zweiten Karte zu erkennen ist.

Das Holz war bestimmt zum Verkauf auf dem Holzmarkt, als Bauholz für die Stadt und für die Schneidemühlen.

Das letzte Foto ist eins von vier mir bekannten Fotos, vom Flößen auf der Saale in und um Jena. Hier zu sehen Flößer beim Burgauer Wehr.

Nun Wandersmann, auf geht's, keine Mühe gescheut, folge dem Lauf der Leutra!